Siegerehrung "Sterne des Sports"

"Bronzener Stern des Sports" für Elmshorner MTV v. 1860 e.V.

Am 26. September 2018 wurden im Rahmen einer Feierstunde die Preisträger der "Sterne des Sports" geehrt. Im Geschäftsgebiet der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG beteiligten sich in diesem Jahr sieben Vereine an der gemeinsamen Ausschreibung der Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Einsendungen wurden mit insgesamt 7.000 EUR durch die Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn prämiert. Darin enthalten war für den Sieger ein zusätzliches Preisgeld von 500 EUR durch die Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG.

Die Ehrungen wurden von Dr. Horst Alsmöller, Uwe Augustin und Stefan Witt, Vorstände der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG, Bettina Fischer, Stiftungsberaterin bei der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG und Ansprechpartnerin bei der Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn, Egon Niebuhr, Vorstand der Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn, Nils Gehrmann, Mitarbeiter Marketing der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG, Himmet Kaysal, Vorsitzender des Kreissportverbandes Steinburg e.V. und Sönke-Peter Hansen, Vorsitzender des Kreissportverbandes Pinneberg e.V., Geschäftsbereich "Sportpolitik und Sportentwicklung", vorgenommen.

Anschließend stellte Karsten Tiedemann, Geschäftsführer des Kreissportverbandes Pinneberg e.V., das Ergebnis der Jurysitzung zum "Bronzenen Stern des Sportes" vor.

Sieger des "Bronzenen Stern des Sports"

1. Platz: Elmshorner MTV v. 1860 e.V., "Bronzener Stern" + 2.500 EUR

Der Trend der Zeit ist es, Sportentwicklungsplanungen (SEP) durchzuführen. Dabei gibt es die eine, die sich durch fast alle Bereiche einer Stadtverwaltung wie ein roter Faden durchschlängelt. Sie prägt den Tourismus und die Naherholung, die Verkehrswege, die vereinsgebundenen und die Sportstätten der Schulen sowie weitere Freiräume, in denen bereits Sport ohne Trägerschaft betrieben wird oder werden könnte. Auch Wasserflächen und Spielplätze gehören dazu. Es geht also unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung auch mehr und mehr darum, Sport und Bewegungsangebote für alle Altersgruppen zu entwickeln und anzubieten und auch alternative Bewegungsformen im öffentlichen Raum zu erschließen, um so mögliche Mitglieder an den Verein zu binden. Das kann auch die SEP im Innenverhältnis eines Vereins sein. Der EMTV schreibt dazu: "Da Sport nicht außerhalb der Gesellschaft stattfindet, sondern ein Teil davon ist und die Entwicklung des Sports im EMTV nicht losgelöst von der gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt gesehen werden kann, waren und sind sich die Vereinsverantwortlichen einig. Die Möglichkeiten der Teilhabe im Entwicklungsfeld Zukunft der Sport- und Stadtentwicklung (Sportgelegenheiten schaffen) nutzen wir durch aktive Mitgestaltung." So entwickelte der Verein einen von Land und Bürgerstiftung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn geförderten Bewegungs- und Motorikpark, der nicht nur von Vereinsmitgliedern aus dem Kinder- und Jugendsport, dem Seniorensport oder dem Rehasport genutzt wird, sondern auch von Kindergartenkindern der mit dem Verein vernetzten "Stoppelhoppser", Eltern- und Kindgruppen oder ganz einfach Kindern und Erwachsenen, die spielen oder balancieren wollen. Im zweiten Oval des Sportplatzes an der Kaltenweide entstand im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit den Stadtwerken Elmshorn vor kurzem der EMTV-Functional- und Fitnesspark, der ebenfalls von allen genutzt werden kann, ebenso wie auch der Motorikpark von sogenannten inklusiven Gruppen und dem Integrationssport, aber auch von Wettkampf- und Leistungssportgruppen. "Die Anlage neu entdecken" hieß es denn auch, als das Angebot "Parkour und Freerunning" entstand. Der EMTV will sein Sportstättenkataster weiter entwickeln, gemeinsam mit der Stadt – sicher auch um weitere Angebote in der Natur zu offerieren. Dabei helfen soll der Gewinn des "Bronzenen Sterns des Sports" mit 2.000 EUR von Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn und zusätzlichen 500 EUR von der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG.

Die weiteren Preisträger

2. Platz: Athleten Club Einigkeit Elmshorn von 1893 e.V., 2.000 EUR

Einer Nachfrage folgt häufig das Angebot und so war es auch beim Athleten Club Einigkeit Elmshorn von 1893 e.V., der zum Jahresbeginn 487 Mitglieder, darunter 120 Jugendgliche bis 18 Jahren zählte. Der Verein ist mit seinen Box- und Fitnessgruppen enorm breit aufgestellt und insbesondere der Integration ausländischer Mitglieder hat er sich seit den frühen 60er Jahren verschrieben. Da die Vereinsangebote von Menschen ohne und mit Migrationshintergrund angenommen werden, hat er gleichzeitig stets seine Integrationsmöglichkeit erweitert. Das zahlenmäßige Verhältnis der Teilnehmer mit und ohne Migrationshintergrund ist in etwa ausgeglichen. Die Teilnehmer verstehen sich gut und profitieren gegenseitig voneinander. Die Integration gilt nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund. Alle steigern durch den Sport ihr Selbstwertgefühl, ihre Disziplin und ihr sportliches Können. Diese drei Auswirkungen sind der Lohn für den Trainer. Bezüglich Integration ist die positive Einwirkung auf ein Kind ohne Migrationshintergrund besonders erfreulich. Sogar reine Mädchen oder Frauengruppen, die nicht nur das Boxen betreiben gibt es im Verein. Und nun hat er sein Angebot unter dem Alttrainer und Vorsitzenden Hartmut Rex sogar noch auf Kinder ab sechs Jahren ausgeweitet. Zweimal in der Woche treffen sich bis zu 15 Kindern von sechs bis 12Jahren in der Olympiahalle Elmshorn. Seilsprung, Gymnastik, Boxschule, Gerätearbeit und Sparring gehören zu einer echten Trainingsstunde dazu. Auch in diesem Alter mischen sich die Nationalitäten. "Die Einrichtung der Gruppe war eine echte Herausforderung", meinte Hartmut Rex, der Vorsitzende, "und damit die Gruppe lebt, müssen wir auch kindgerechte Angebot und Ausflüge anbieten." Damit die Arbeit des ACE so weiter geht, gibt die Jury 2.000 EUR.

3. Platz: Barmstedter MTV von 1864 e.V., 1.000 EUR

Den Rollator in seiner modernen Form erfand 1978 die Schwedin Aina Wifalk, die aufgrund einer Kinderlähmung selbst gehbehindert war. Dem Gehbock mit vier Rollen fügte sie Handbremsen und eine Sitzfläche zum Ausruhen hinzu und fertig war der "Gehwagen", wie dieses mittlerweile aus dem Straßenbild und dem Alltag nicht mehr weg zu denkende Gerät auch genannt wird. Doch wie betätigt man das Gefährt eigentlich beim Kantstein herauf steigen oder Hindernisse überwinden? Kann das Hilfsmittel auch Sportgerät sein? Gerade die letzte Frage beschäftigte Florian Lienau aus dem jungen BMTV Vorstand und, inspiriert durch einen Rollator-Fitnesstest für Nichtbehinderte beim Deutschen Turnfest 2017, installierte der Barmstedter MTV vor Kurzem die "Rollator-Fit-Gruppe", deren Mitglieder sich unter fachkundiger, lizenzierter Anleitung mindestens einmal wöchentlich trifft, um Armkraft, Beinkraft, Gleichgewicht und Koordination sowie Orientierungsfähigkeit zu üben. Kooperationen mit Senioreneinrichtungen sollen folgen. "Rollator fit macht Spaß!" - die Menschen tun etwas für die Erhaltung der Selbständigkeit und haben Spaß im Barmstedter MTV.

4. Platz: Elmshorner Schachclub v. 1896 e.V., 500 EUR

Durch das Angebot im Mädchen- und Frauenschachprojekt kamen/kommen einige jüngere Geschwister oder die 4- bis 5jährigen Enkel/Bekannten der Teilnehmerinnen auch zum Schachtraining. Für diese Gruppe wurde dann ein spezielles altersgerechtes Training – ebenfalls mit der ehemaligen Weltmeisterin Natasa Strizak - angeboten. Da auch viele Kinder mit z.B. russischen Migrationshintergrund dabei sind, kann das Training in Russisch oder auch in anderen Sprachen durchgeführt werden, was dazu führt, dass die Kinder schnell aufgeschlossen sind und dadurch voll integriert sind. Das Projekt verbindet die Gedanken der frühkindlichen Bildung, des reibungslosen Übergangs von der Kita in die Grundschule sowie der Integration. Schon nach kurzer Zeit folgten die ersten Eintritte in den Schachclub, die Teilnehmer und Eltern erzählten das in ihren Kindergärten/Kindertagesstätten weiter und die Nachfrage wuchs schlagartig. Das wiederum führte zu mehreren Probetrainingstagen in insgesamt 9 Trainingsgruppen mit über 70 Teilnehmern – darunter auch viele Mädchen!. Als nächster Schritt folgte dann sogar ein Spezialtraining mit den besseren 4-5-Jährigen, allerdings gepaart mit spielerischen und die Konzentration fördernden Trainingsmethoden. Geplant ist die Erweiterung des Angebots für alle Elmshorner KITAs. Die Nachfrage ist so groß, dass das vorhandene Spielmaterial nicht reicht.

5. Platz: TSV Uetersen von 1898 e.V., Abteilung Judo, 500 EUR

Die Judo-Abteilung des TSV Uetersen setzt sich aus ca. 100 Aktiven im Alter von 6 bis 57 Jahren zusammen und verfügt über ein motiviertes und wurfstarkes Team von Übungsleitern, Helfern und Betreuern. Die rührige Abteilung um Lutz Mertens arbeitet dabei auch mit anderen Vereinen zusammen, wenn es um Aktionen und Veranstaltungen geht. Vereinsturniere, wie das Neujahrsturnier, das Pfingstturnier werden mit anderen Vereinen ausgetragen und auch die Förderung von Gürtelprüfungen wird nicht nur durch eigene Trainer betrieben. Wer die Bewerbung aufmerksam liest, entdeckt den Hang der Verantwortlichen zur Netzwerkarbeit und der Erkenntnis: „Alleine macht es nicht soviel Spaß.“ Und so organisiert die Abteilung Aktionen der überfachlichen Jugendarbeit, wie Kanufahren, Grillen, Turnhallenübernachtungen und eben ganz breitensportlich und ganz fachlich die sogenannte Judosafari des Deutschen Judobundes. An der Safari nahmen im Juni 30 Kinder von 6-14 Jahren teil, die in einem leichtathletischen, einem Judoteil und einem Kreativteil Punkte sammeln durften. Wer dann König der Löwen werden durfte, wird noch hinterfragt. Keine Frage ist aber, dass sich die Abteilung über 500 EUR freuen darf.

Reitverein Glückstadt e.V., 250 EUR

Seit vielen Jahren engagiert sich der Reitverein Glückstadt auf dem Terrain der Inklusion und ist dabei gut vernetzt. Zu seinen Partnern gehören die Glückstädter Werkstätten, Vitanas – Psychiatrisches Zentrum Glückstadt, Boje im Glückwerk, die Lebenshilfe und Via Nova. Im Angebot hat der Verein therapeutisches Reiten/Heilpädagogisches Reiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger und/oder Lernbehinderung, Verhaltensauffälligkeit, Psychischer Erkrankung, Suchtproblematik. Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Siems hat sich mit seinem Verein wiederholt mit diesem Thema beworben und unterhält mit dem Reitstall seiner Tochter Birte Schneider als Reitsportzentrum Glückstadt eine gemeinsame Homepage, auf der dieses Thema für alle Interessierten noch weit ausführlicher, interessanter und intensiver dargestellt wird.

Leibniz Sport Club Elmshorn e.V., 250 EUR

Seit nunmehr 2012 gibt es den Leibniz Sport Club Elmshorn (LSC), der in der Sportanlage der Leibniz Privatschule beheimatet ist und per 01.01. dieses Jahres bereits 748 Mitglieder zählte. Beworben hat sich der Club, der zum Zeitpunkt der Bewerbung 28 Sportangebote mit ca. 200 monatlichen Kursstunden zählte mit der 1. Elmshorner Sportmesse, die im Januar stattfand und dem 1. Sommerbiathlon. Kommerzielle Sportanbieter, Anbieter aus dem Gesundheitsbereich und einige Sportvereine nahmen an der Messe teil, die in Elmshorn alte Erinnerungen an das legendäre Sportpressefest aus den 90er bis 2000er Jahre erweckte und ebenfalls federführend von Egon Boesten, dem heutigen Vorsitzenden und damaligen Leiter der Sportredaktion der Elmshorner Nachrichten geleitet wurde. Nach eigenen Angaben kamen über 2.000 Interessenten. Der Sommerbiathlon wurde erfolgreich mit Betrieben durchgeführt und soll wie auch die Messe zum festen Programmpunkt des Vereins gehören.

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